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Besuchsdienst schenkt Kontakte von Mensch zu Mensch

01. Dezember 2014 um 16:37 Uhr von Yvonne Kaufmann · Keine Kommentare

Besuchsdienst,,Was für ein schöner Tag“, so lautet der Titel des Geburtstagsbüchleins, das Besuchsdienstmitarbeiter Klaus Haarbrücker Brunhilde Bever anlässlich ihres 81. Geburtstages überreicht. Die Freude darüber ist ihr anzusehen und als Dank ist der Kaffeetisch liebevoll gedeckt.

Wertschätzung und Aufmerksamkeit

„Was für ein schöner Tag“ – das ist auch ein Gedanke, der dem Besuchsdienst in der Kirchen­gemeinde Gummersbach zugrunde liegt. Einfach den unmittelbaren Nachbarn eine schöne Zeit schenken, etwas aus deren Leben erfahren, miteinander lachen, mitfühlen, einander helfen, wo es nötig wird. „Dabei hat jeder Besuchsdienstmitarbeiter seine eigene Art, auf die Menschen zuzugehen“, erzählt Klaus Haarbrücker. Gemeinsam singen, beten oder sich über alltägliche Dinge austauschen, dem Einen liege dies mehr, dem Anderen jenes. Dabei wird deutlich, dass allein die Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die damit besonders den älteren Gemeindemitgliedern entgegengebracht wird, wichtig ist. Jeder ehrenamtliche Mitarbeiter des Besuchsdienstes hat über die Jahre „seine Straßen“, in denen er die Leute kennt und diese immer wieder gerne besucht. Für beide Seiten ist es schön, so in Kontakt zu bleiben und Neues aus dem Gemeindeleben zu erfahren.

Geburtstagskaffeetrinken

In allen drei Bezirken der Kirchengemeinde Gummersbach findet außerdem mehrmals im Jahr ein Geburtstagskaffee statt, zu dem Gemeindemitglieder ab 65 bzw. 70 Jahren eingeladen werden. Die Einladungen hierzu werden vom Pfarramt frühzeitig versendet oder persönlich im Rahmen des Besuches überbracht. Jeder Bezirk (Bernberg, Gummersbach-Innenstadt und Steinenbrück/Strombach) hat hier ein eigenes Konzept, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung der Veranstaltung und des Besuchsdienstes. Interessierte, die gerne ehrenamtlich tätig sein möchten, können sich daher bei den jeweiligen Pfarrern nach Einzelheiten erkundigen (Pfr. Uwe Selbach: Tel. 5 26 65; Pfr. Helmut Krüger: Tel. 2 21 64; Pfr. Allan Grave: Tel. 2 81 45). Die Besuchs­dienstkreise sind offen für Menschen, die gerne für ihren Nächs­ten da sein möchten. Vielleicht ist das ja auch etwas für Sie, liebe Leserin, lieber Leser! Zur Vorbereitung treffen sich in jedem Bezirk etwa alle drei Monate die Besuchsdienstkreise, wobei ein Treffen in der Innenstadt unter Leitung von Pfarrerin und Seelsorgerin Edelinde Koch-Hein alle Bezirke vereint. „Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf den Besuchsdienst vorzubereiten“, berichtet Pfarrerin Koch-Hein. Hierzu zählen zum Beispiel Rollenspiele, Diskussionen über ein biblisches Thema oder auch das Besprechen von Artikeln aus Fachzeitschriften. So lernen die ehrenamtlichen Mitarbeiter, wie sie einfühlend mit Krankheit, Verlust oder einschneidenden Erlebnissen umgehen können, Hoffnung vermitteln oder Berührungsängste abbauen. Wichtig sei auch, sich klar zu machen, dass nicht jeder besucht werden wolle. Diese Wünsche gelte es zu respektieren und Grenzen einzuhalten.

Schwester Barbara

Den Besuchsdienstkreis in Gummersbach-Innenstadt hat Edelinde Koch-Hein im Jahr 2006 von Schwester Barbara übernommen. Schwester Barbara kennt noch die Anfänge des Besuchsdienstkreises, hat diese Treffen lange Zeit selbst geleitet, später dann bei der Durchführung mitgewirkt und nimmt auch heute noch gelegentlich an den Treffen teil. Ihr gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank für ihr Engagement.

Besuche durch die Pfarrer

Den Pfarrern ist es terminlich nicht immer möglich, die Besuche selbst durchzuführen oder mit dabei zu sein. Da müssen schon mal Besuche gestrichen oder verschoben werden, weil es zeitlich nicht anders machbar ist. Viele Besuche nehmen die Pfarrer jedoch persönlich wahr, sprechen Mut zu, wo es nötig ist und bringen Gottes Wort noch einmal ganz persönlich nah. Da die Kapazitäten begrenzt sind, ist eine Erweiterung des Besuchsdienstes auf Neuzugezogene oder Täuflinge und deren Eltern noch nicht umsetzbar. Vielleicht gibt es in Zukunft dafür den Raum und die Zeit, damit auch jungen Menschen die Angebote unserer Kirche näher gebracht werden können. Den Besuchsdienst in der heutigen Form gibt es auch in den Seniorenwohnheimen der Kirchengemeinde Gummersbach. Und auch hier ist tatkräftige Unterstützung herzlich willkommen.

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