Nachbarpfarrer Christoph Gering verabschiedet

Pfarrer Christoph Gehring wird verabschiedet 

Nach 36 Jahren geht Christoph Gehring, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Kotthausen-Hülsenbusch, in den Ruhestand

Christoph Gehring hat den Dienst mit dem Wort Gottes in und an der Gemeinde gern getan. Mit großer Dankbarkeit sehe er zurück. Der Dienst sei vielgestaltig und sinnerfüllt gewesen, auch anstrengend. „Ich danke Gott, dass er mich geleitet und getragen hat und mir so viel Gesundheit und Kraft geschenkt hat, dass ich in 36 Jahren kaum drei Wochen dienstunfähig war.“

Am Sonntag, 31. Januar 2021, 15 Uhr wird Christoph Gehring, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen, in der evangelischen Kirche in Kotthausen entpflichtet und verabschiedet (Herreshagener Str. 1, 51709 Marienheide). Der Gottesdienst wird coronabedingt nur mit 40 angemeldeten Gästen gefeiert. Die Predigt hält Christoph Gehring, die Liturgie übernimmt Pfarrer Gisbert von Spankeren. Superintendent Michael Braun wird Pfarrer Gehring entpflichten. Pfarrerin Alexandra Pook übernimmt die Fürbitten zusammen mit Michael Braun. Für den musikalischen Rahmen sorgt Eckhart Oltmanns an der Orgel.

Ende August 1984 hatte Christoph Gehring seinen Dienst als Pfarrer in der Kirchengemeinde Kotthausen begonnen. Am 9. September 1984 wurde er ordiniert.  Fast die gesamte Zeit war er Vorsitzender des Presbyteriums, mit dem zusammen er die Gemeinde geleitet hat. In den letzten vier Jahren habe er an der Vereinigung der beiden Gemeinden Kotthausen und Hülsenbusch zum 1.1.2020 mitgewirkt und sei davon überzeugt, „dass es richtig war, diesen Schritt zu gehen“. Besonders wichtig sei ihm immer der Kontakt zu den Menschen gewesen, zu den Gemeindegliedern und zu den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden. 

Im Bereich des Kirchenkreises war er lange Jahre tätig im Kreissynodalvorstand als Skriba  (stellvertretender Superintendent), sowie in den Bereichen „Mission und Ökumene“ sowie „Öffentliche Verantwortung“.  

Inhaltlich sei ihm wichtig, dass Gemeinden offen sind für verschiedene Formen des Glaubens und der Teilnahme an ihrem Leben. Sie sollten aufmerksam sein für gesellschaftliche und politische Entwicklungen im Land und darüber hinaus für die weltweite Gemeinschaft der Christen, für die Ökumene. „Gott erwartet von uns, dass wir als Kirche und Gemeinde klar und deutlich reden und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung seiner Schöpfung eintreten.“

Von seiner Gemeinde verabschiedete er sich mit zwei Worten aus der Bibel, die für seinen eigenen Glauben und für den Dienst in der Gemeinde wichtig gewesen seien und bleiben werden. Das erste ist die Jahreslosung für das vergangene Jahr aus Markus 9,24: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Das zweite Bibelwort steht im 2. Timotheusbrief 1,7: „Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

Mit seiner Frau Artha wird Christoph Gehring nun in Lindlar leben.  

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