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Hochzeit

DerDie Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen!
Hebräer 13,4

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung, JA zu einer gemeinsamen Zukunft zu sagen. Im Traugottesdienst bekennen Sie, dass Ihnen Ihr Ehepartner von Gott anvertraut wurde, und versprechen, Ihre Ehe in Verantwortung vor Gott zu führen. Gleichzeitig bezeugen Sie Ihr Vertrauen, dass Gott Ihnen dabei helfen wird. In Deutschland ist eine kirchliche Trauung nur möglich, wenn vorher eine standesamtliche Ehe geschlossen wurde.

Bei wem müssen wir uns für eine kirchliche Trauung melden und wann sollten wir das tun?

Mit Ihrer Trauanfrage wenden Sie sich an Ihren Pfarrer. Da gerade die Sommermonate zum Heiraten sehr beliebt sind, sollten Sie sich möglichst frühzeitig mit Ihrem Wunschtermin melden, damit dieser, sofern er noch frei ist, für Sie im Kirchenbuch reserviert werden kann.

Können wir in einer anderen Kirche als unserer Heimatgemeinde heiraten?

In der Regel findet der Traugottesdienst in der Gemeinde statt, in der Braut, Bräutigam oder beide den ersten Wohnsitz haben. Möchten Sie in einer anderen Gemeinde heiraten, benötigen Sie eine sogenannte Dimissoriale, damit die Trauung kirchenrechtlich korrekt erfasst werden kann. Sie erhalten dieses Dokument auf Anfrage im Gemeindebüro oder beim Pfarrer der Kirchengemeinde Ihres Wohnsitzes. Eine solche Dimissoriale wird auch dann benötigt, wenn Sie einen externen Pfarrer in Ihre Heimatgemeinde mitbringen möchten.

Mein Partner ist katholisch.

Ist ein Partner evangelisch und der andere katholisch, bieten sich bzgl. der kirchlichen Trauung in der evangelischen Kirchengemeinde Gummersbach die folgenden beiden Möglichkeiten:
1. Eine evangelische Trauung
Die evangelische Trauung wird ausschließlich durch einen evangelischen Pfarrer vorgenommen. Für dieses „Modell“ wird eine Erlaubnis der katholischen Kirchengemeinde (Dispens) benötigt, damit die Eheschließung auch von dieser Seite anerkannt wird. Auch ohne Dispens ist die Trauung in der evangelischen Kirche gültig, nicht jedoch in der Katholischen.
2. Eine ökumenische Trauung
Die ökumenische Trauung wird gemeinschaftlich von einem evangelischen und einem katholischen Pfarrer durchgeführt. Der Ablauf des Gottesdienstes orientiert sich in der Regel an den Konventionen der Kirche, in der die Trauung stattfindet.

Wir möchten im Rahmen der Trauung unser Kind taufen lassen.

Ihr Kind oder Ihre Kinder können sehr gerne im Traugottesdienst getauft werden. Nähere Informationen zur Kindstaufe finden Sie im Bereich Taufe.

Welche Unterlagen brauchen wir für die Anmeldung einer kirchlichen Trauung?
  • „Heiratsurkunde (für religiöse Zwecke)“. Diese erhalten Sie bei der standesamtlichen Trauung und müssen sie vor Beginn der kirchlichen Trauung dem Pfarrer vorlegen.
  • Familienstammbuch, damit dort die Trauung dokumentiert werden kann
  • Bei einer Hochzeit außerhalb der Heimatgemeinde: aktuelle Bescheinigung der Gemeindezugehörigkeit und Dimissoriale der Heimatgemeinde
Wie finden wir den richtigen Trauspruch?

Der Trauspruch soll Sie als Paar in Ihrem Eheleben begleiten. Nehmen Sie sich Zeit, zu überlegen, welche Aspekte Ihnen hierbei wichtig sind und gehen Sie in der Bibel auf Entdeckungsreise nach einem passenden Vers. Auch Ihr Pfarrer kann Ihnen gerne bei der Auswahl eines geeigneten Trauspruchs helfen – oder Sie lassen sich durch eine der zahlreichen Websites inspirieren (z. B.: trauspruch.de oder evangelisch.de/trausprueche).

Was wird im Traugespräch besprochen?

Beim Traugespräch sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer über die Bedeutung der kirchlichen Trauung und über die gegenseitige Verantwortung in einer christlichen Ehe, natürlich aber auch über den Ablauf des Traugottesdienstes. Dieses Gespräch ist eine sehr gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und alle Fragen und Anliegen zu klären, damit die Trauung Ihr persönlicher Festgottesdienst wird.