Presbyteriumswahl am 1.März 2020 – Kandidaten gesucht

am 1.März 2020 finden die nächsten Wahlen für das Presbyterium statt.  Diese Wahlen haben in der Ev. Kirche und auch in unserer Kirchengemeinde eine sehr hohe Bedeutung.  Denn Presbyterinnen und Presbyter sind Gemeindeglieder, die sich für einen Zeitraum von vier Jahren in die gemeinsame Leitungsverantwortung einer Kirchengemeinde wählen lassen. Voraussetzung dafür ist, dass man Mitglied der Kirchengemeinde und mindestens 18 Jahre alt ist und für dieses Amt kandidieren möchte. Die Zahl der Mitglieder des Presbyteriums hängt von der Größe der Gemeinde ab. In unserer Gemeinde sind es 12 Personen, die das Leitungsgremium ausmachen. Hinzu kommen noch die drei Pfarrer und ein Mitarbeiterpresbyter, macht zusammen 16. Dieses Leitungsgremium entscheidet über nahezu alle Angelegenheiten der Gemeinde. Das Presbyteramt  ist also ein sehr verantwortungsvolles und bedeutsames Amt.

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Wer soll das bezahlen?

Kirchturmsanierungskosten wachsen von 900.000 Euro auf geschätzte 1,5 Mio.

Am 16. und 18. April d.J. gab es Turmbegehungen mit Architekt Peter Wirsing, dem Statiker Reiner Lemke, Mitgliedern des Bauausschusses, unserem Heimatforscher Uwe Brustmeier und den Fachleuten vom Denkmalschutz.  Nachdem der Zementputz größtenteils abgeschlagen war, konnte sich die Gruppe ein Bild von dem Zustand der Steine des Mauerwerks machen. Das Ergebnis war katastrophal. Dr. Klaus-Ludwig Thiel vom Amt für Denkmalpflege im Rheinland erklärte, er habe in seiner 30-jährigen Berufsgeschichte noch kein Mauerwerk gesehen, in dem die Steine so zerstört gewesen waren. Woher diese schlechte Beschaffenheit der Steine herrührt, ist unklar. Hatte man in den 60ger Jahren mit einem Zementputz (Hartputz) einfach darüber geputzt oder hat der Zementputz, der keine Feuchtigkeit von innen nach außen lässt, dafür gesorgt, dass die darunter liegenden Grauwacke- Steine bei Frost zerplatzten?

In jedem Fall sorgt der schlechte Zustand des Außenmauerwerkes für explosionsartige Kostensteigerung. Denn nicht nur rund 70 % der Steine des Außenmauerwerkes müssen gegen neue ausgetauscht werden, sondern eine kostspielige Verankerung und statische Ertüchtigung muss eingebaut werden. Das bedeutet, dass nicht nur Ringanker eingezogen werden müssen, sondern etwas alle 50 cm zusätzliche Edelstahlsicherungsanker, die dem Bauwerk nachhaltige Stabilität für die nächsten Jahrhunderte geben. Zusätzlich wird durch diese hohlen Sicherungsanker Mörtel in das Innere des Mauerwerkes gespritzt. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet das, das wir über die bisher geplanten Kosten von rund 900.000.- Euro noch einmal rund 320.000.- Euro drauflegen müssen. In diesen Kosten sind noch nicht die Innensanierungen am Glockenstuhl und am Holztragewerk der Turmspitze  eingerechnet. Diese Kosten werden noch ermittelt und werden sich schätzungsweise auf 150.000-200.000.- Euro belaufen, sodass wir ausschließlich für den Turm auf eine Bausumme von knapp 1.5 Mio. Euro kommen werden. Im Zuge der Turmsanierung soll noch eine Außentoilette in die Hangseite gebaut werden und ein barrierefreier Zugang zum Seitenportal.

Danach werden unsere finanziellen Mittel mehr als erschöpft sein. Vermutlich wird es in den nächsten zehn bis zwanzig Jahre keine weiteren grundlegenden und umfassenden Sanierungsmaßnahmen am Lang- und Querschiff geben, es sei denn, ein finanzielles Wunder tritt ein.

Am 3. Mai riefen wir die Gummersbacher öffentlich zu einer Bürgerversammlung zusammen, weil die Kirchengemeinde die Kosten für die Sanierung alleine nicht stemmen kann. (Die Presse berichtete) Abgesehen von der Unterstützung durch die Sparkassenstiftung in Höhe von maximal 50.000.- Euro, gestaffelt auf einen 20%igen Aufschlag auf jede Spende, fehlen uns noch jede Menge Groß-Unterstützer. 

Eine ganz wichtige Entscheidung im Blick auf das Erscheinungsbild des Kirchturms traf das Presbyterium am 6. Mai. Schon bei der Bürgerversammlung wurde darüber gesprochen, ob der Kirchturm steinsichtig werden sollte oder mit einer dünnen weiße Kalkschlämme  oder mit einem wasserdurchlässigen Kalkputz versehen werden sollte. Viele Argumente wurden ausgetauscht und abgewogen. Das Denkmalamt hatte alle drei Möglichkeiten genehmigt. Das Presbyterium entschied sich für den Verputz mit weißem Anstrich, so wie es die Gummersbacher seit 50 Jahren gewohnt sind.

Zuletzt noch ein Blick auf das Spendenbarometer. Wie üblich ist in den ersten Monaten eines Jahres der Spendenfluss mäßiger.  Im letzten Bericht konnte ich einen sensationellen Sprung von 45. 000.- Euro vermelden. Dennoch sind beeindruckende weitere 9.810.- Euro hinzugekommen, so dass wir jetzt einen aktuellen Spendenstand von 140.055.- Euro haben. Ganz herzlichen Dank im Namen des Presbyteriums an alle treuen Unterstützer.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr

Markus Aust, Pfr., Vorsitzender des Presbyteriums

Foto: Markus Aust

Kosten für die Sanierung Kirche sind ermittelt – 2,5 Mio- Bauabschnitte-Spenden

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Architekt Peter Wirsing, Gummersbach, teilte am 19. Januar dem einberufenen Gremium der Kirchengemeinde, bestehend aus Vertretern der Denkmalschutzbehörde, des Kirchenkreises und der Komune, dem Baukirchmeister, Frank Vogt, sowie Mitgliedern des Presbyteriums die ermittelten Sanierungskosten für unseren „Oberbergischen Dom“ mit. Zwei Tage lang hatte der Architekt die Kirche akribisch ins Visier genommen, in einem Korb hängend, an einem Ley-Kran, war er Meter für Meter die Kirchenmauern abgefahren und hatte sie mit dem Hammer abgeklopft. Das Ergebnis seiner Untersuchungen sind im Blick auf die Kosten ein Schock: 2,5 Mio. Euro, wenn wir das Dach in einem erneuern; 2,1, Mio ohne Dach. Der Putz muss von der Kirche runter, da er sich an vielen Stellen von der darunterliegenden Steinfassade gelöst hat. Es müssen Reperaturabeiten am Mauerwerk aufgrund von Rissen durchgeführt werden. Viele weitere Kleinarbeiten an Fenstersimsen, Dachrinnen, Abläufen, sowie an Dach müssen erledigt werden. Es stellt sich desweieteren die Frage, ob die Kirche in Zukunft wieder verputzt werden soll oder steinsichtig bleibt. Für letzteres gibt es viele Argumente, aber leider keine Verringerung der Kosten, da die Fugen dann alle überarbeitet werden müssen.

Wie geht die Kirchengemeinde nun damit um? Fest steht, aus Eigenmitteln ist solch ein Mammutprojekt nicht zu finanzieren. Durch den Verkauf an Immobilen kann die Kirchengemeinde maximal 400.000-500.000 Euro bereitstellen. Von der Denkmalschutzbehörde seien nur geringe Beträge zu erwarten, da die Fördertöpfe vom Land nicht mehr gefüllt werden. Die Bundesförderung sei für dieses Jahr ausgesetzt. Ebenfalls könne die Kommune nichts beisteuern, hieß es in der Sitzung, da es hierfür keine Mittel gibt. Der Kirchenkreis wird sicherlich etwas dazu tun, aber auch keinen Riesenbetrag.

Also kann dieses Projekt nur langfristig – vorgeschlagen sind drei Bauabschnitte (Turm, Längsschiff, Querschiff) – erfolgen. Aber allein der erste Bauabschnitt -Turm- ist schon mit rund 800.000 Euro veranschlagt.

Deshalb die Bitte: Spenden Sie für den Erhalt unserer mittelalterlichen Kirche – das älteste Gebäude der Stadt – ein historisches Juwel.

IBAN DE53 3845 0000 0000 1925 42

BIC WELADED1GMB

Ev. Kirchengemeinde Gummersbach

bei der Sparkasse Gummersbach

 

oder treten Sie unserem Unterstützerkreis mit kleinen monatlichen Beträgen bei.

 

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung

Spielecafé Steinenbrück

Immer am ersten und dritten Mittwoch im Monat in der Zeit von 14:30 bis 17:00 Uhr öffnet das Spielecafé im Ev. Gemeindezentrum in Steinenbrück seine Türen. Gespielt werden Gesellschaftsspiele wie Strategie-,  Würfel-, Karten- oder Legespiele. Wie der Name „Spielecafé“ vermuten lässt, gibt es immer eine Tasse Kaffee oder Tee und selbstgebackenen Kuchen.

Mitspieler sind herzlich willkommen!

Wer Näheres wissen möchte, wende sich gerne an
Gemeindepädagogen Wolfgang Pulla, Tel. 02261/ 62605

Besuchsdienst schenkt Kontakte von Mensch zu Mensch

Besuchsdienst,,Was für ein schöner Tag“, so lautet der Titel des Geburtstagsbüchleins, das Besuchsdienstmitarbeiter Klaus Haarbrücker Brunhilde Bever anlässlich ihres 81. Geburtstages überreicht. Die Freude darüber ist ihr anzusehen und als Dank ist der Kaffeetisch liebevoll gedeckt.

Wertschätzung und Aufmerksamkeit

„Was für ein schöner Tag“ – das ist auch ein Gedanke, der dem Besuchsdienst in der Kirchen­gemeinde Gummersbach zugrunde liegt. Einfach den unmittelbaren Nachbarn eine schöne Zeit schenken, etwas aus deren Leben erfahren, miteinander lachen, mitfühlen, einander helfen, wo es nötig wird. „Dabei hat jeder Besuchsdienstmitarbeiter seine eigene Art, auf die Menschen zuzugehen“, erzählt Klaus Haarbrücker. Gemeinsam singen, beten oder sich über alltägliche Dinge austauschen, dem Einen liege dies mehr, dem Anderen jenes. Dabei wird deutlich, dass allein die Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die damit besonders den älteren Gemeindemitgliedern entgegengebracht wird, wichtig ist. Jeder ehrenamtliche Mitarbeiter des Besuchsdienstes hat über die Jahre „seine Straßen“, in denen er die Leute kennt und diese immer wieder gerne besucht. Für beide Seiten ist es schön, so in Kontakt zu bleiben und Neues aus dem Gemeindeleben zu erfahren.

Geburtstagskaffeetrinken

In allen drei Bezirken der Kirchengemeinde Gummersbach findet außerdem mehrmals im Jahr ein Geburtstagskaffee statt, zu dem Gemeindemitglieder ab 65 bzw. 70 Jahren eingeladen werden. Die Einladungen hierzu werden vom Pfarramt frühzeitig versendet oder persönlich im Rahmen des Besuches überbracht. Jeder Bezirk (Bernberg, Gummersbach-Innenstadt und Steinenbrück/Strombach) hat hier ein eigenes Konzept, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung der Veranstaltung und des Besuchsdienstes. Interessierte, die gerne ehrenamtlich tätig sein möchten, können sich daher bei den jeweiligen Pfarrern nach Einzelheiten erkundigen (Pfr. Uwe Selbach: Tel. 5 26 65; Pfr. Helmut Krüger: Tel. 2 21 64; Pfr. Allan Grave: Tel. 2 81 45). Die Besuchs­dienstkreise sind offen für Menschen, die gerne für ihren Nächs­ten da sein möchten. Vielleicht ist das ja auch etwas für Sie, liebe Leserin, lieber Leser! Zur Vorbereitung treffen sich in jedem Bezirk etwa alle drei Monate die Besuchsdienstkreise, wobei ein Treffen in der Innenstadt unter Leitung von Pfarrerin und Seelsorgerin Edelinde Koch-Hein alle Bezirke vereint. „Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf den Besuchsdienst vorzubereiten“, berichtet Pfarrerin Koch-Hein. Hierzu zählen zum Beispiel Rollenspiele, Diskussionen über ein biblisches Thema oder auch das Besprechen von Artikeln aus Fachzeitschriften. So lernen die ehrenamtlichen Mitarbeiter, wie sie einfühlend mit Krankheit, Verlust oder einschneidenden Erlebnissen umgehen können, Hoffnung vermitteln oder Berührungsängste abbauen. Wichtig sei auch, sich klar zu machen, dass nicht jeder besucht werden wolle. Diese Wünsche gelte es zu respektieren und Grenzen einzuhalten.

Besuche durch die Pfarrer

Den Pfarrern ist es terminlich nicht immer möglich, die Besuche selbst durchzuführen oder mit dabei zu sein. Da müssen schon mal Besuche gestrichen oder verschoben werden, weil es zeitlich nicht anders machbar ist. Viele Besuche nehmen die Pfarrer jedoch persönlich wahr, sprechen Mut zu, wo es nötig ist und bringen Gottes Wort noch einmal ganz persönlich nah. Da die Kapazitäten begrenzt sind, ist eine Erweiterung des Besuchsdienstes auf Neuzugezogene oder Täuflinge und deren Eltern noch nicht umsetzbar. Vielleicht gibt es in Zukunft dafür den Raum und die Zeit, damit auch jungen Menschen die Angebote unserer Kirche näher gebracht werden können. Den Besuchsdienst in der heutigen Form gibt es auch in den Seniorenwohnheimen der Kirchengemeinde Gummersbach. Und auch hier ist tatkräftige Unterstützung herzlich willkommen.

Konzeption 2013 des Pfarrbezirks West

Konzeption 2013 Pfarrbez. III, Internet

Die Konzeption des Pfarrbezirks West ist überarbeitet worden und steht im Internet als PDF-Download zu Verfügung (siehe Link oben).
Der Umfang der Konzeption ist recht groß und fordert Geduld von den interessierten Gemeindemitgliedern, die sich die Konzeption ganz oder teilweise durchlesen möchten. Aber man erhält einen sehr guten Überblick über die Aktivitäten im Pfarrbezirk West. Man kann sich auch einen guten Eindruck von den vielen Diskussionen und Überlegungen in unseren Arbeitskreisen und dem Bezirkspresbyterium machen. An dieser Stelle sei allen Beteiligten für ihre Arbeit herzlich gedankt.
Die vorliegende Konzeption ist inzwischen der Bezirksgemeindeversammlung vorgestellt worden. Das Bezirkspresbyterium hat in seiner Sitzung am 26. März 2014 letzte Änderungen beschlossen. Eine weitere Änderung wurde am 25. April 2014 unter dem Punkt 4.6.3.2 eingefügt.