Konzert am 2.Advent

Musik zum Advent

Anlässlich des Weihnachtsmarktes lädt die Kantorei Gummersbach am 2. Adventssonntag (8.12.19) um 16 Uhr zum Konzert in der Ev Kirche Gummersbach. Aufgeführt werden u.a. Werke von
Schütz, Weelkes, Wise, Rutter, Racine. Musikalisch begleitet wird der Chor vom „Trio Glissando“.

https://emiliejaulmes.de/trio-glissando/

Leider findet der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht rund um die Kirche in der Altstadt, sondern im Zentrum auf dem Steinmüllergelände statt.

Denoch gibt es ein umfängliches

Musikprogramm am 2. Adventswochenende

SINGENDE, KLINGENDE KIRCHE 2019 (WE 2. Advent)

Freitag 06.12.:

17:00 Uhr:           Offenes Singen mit dem Familienzentrum

18:00 Uhr:           Kirchenführung mit Harry Voss

19:00 Uhr:           Flötenkreis

Samstag 07.12.:

16:00 Uhr:           Kirchenführung mit Harry Voss

17:00 Uhr:           Standkonzert United Brass vor der Kirche           

18:00 Uhr:           Singen mit Cantilena

20:00 Uhr:           Orgelmusik mit Peter Fischer

Sonntag 08.12.:

11:00 Uhr:           Adventsgottesdienst

12:00 Uhr:           Kirchenführung mit Harry Voss im Anschluß an den GoDie

15:00 Uhr:           Festliches Beiern vom Glockenturm

16:00 Uhr:           Adventskonzert mit Kantorei & Figuralchor und dem

                                Ensemble Trio Glissando

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Wer soll das bezahlen?

Kirchturmsanierungskosten wachsen von 900.000 Euro auf geschätzte 1,5 Mio.

Am 16. und 18. April d.J. gab es Turmbegehungen mit Architekt Peter Wirsing, dem Statiker Reiner Lemke, Mitgliedern des Bauausschusses, unserem Heimatforscher Uwe Brustmeier und den Fachleuten vom Denkmalschutz.  Nachdem der Zementputz größtenteils abgeschlagen war, konnte sich die Gruppe ein Bild von dem Zustand der Steine des Mauerwerks machen. Das Ergebnis war katastrophal. Dr. Klaus-Ludwig Thiel vom Amt für Denkmalpflege im Rheinland erklärte, er habe in seiner 30-jährigen Berufsgeschichte noch kein Mauerwerk gesehen, in dem die Steine so zerstört gewesen waren. Woher diese schlechte Beschaffenheit der Steine herrührt, ist unklar. Hatte man in den 60ger Jahren mit einem Zementputz (Hartputz) einfach darüber geputzt oder hat der Zementputz, der keine Feuchtigkeit von innen nach außen lässt, dafür gesorgt, dass die darunter liegenden Grauwacke- Steine bei Frost zerplatzten?

In jedem Fall sorgt der schlechte Zustand des Außenmauerwerkes für explosionsartige Kostensteigerung. Denn nicht nur rund 70 % der Steine des Außenmauerwerkes müssen gegen neue ausgetauscht werden, sondern eine kostspielige Verankerung und statische Ertüchtigung muss eingebaut werden. Das bedeutet, dass nicht nur Ringanker eingezogen werden müssen, sondern etwas alle 50 cm zusätzliche Edelstahlsicherungsanker, die dem Bauwerk nachhaltige Stabilität für die nächsten Jahrhunderte geben. Zusätzlich wird durch diese hohlen Sicherungsanker Mörtel in das Innere des Mauerwerkes gespritzt. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet das, das wir über die bisher geplanten Kosten von rund 900.000.- Euro noch einmal rund 320.000.- Euro drauflegen müssen. In diesen Kosten sind noch nicht die Innensanierungen am Glockenstuhl und am Holztragewerk der Turmspitze  eingerechnet. Diese Kosten werden noch ermittelt und werden sich schätzungsweise auf 150.000-200.000.- Euro belaufen, sodass wir ausschließlich für den Turm auf eine Bausumme von knapp 1.5 Mio. Euro kommen werden. Im Zuge der Turmsanierung soll noch eine Außentoilette in die Hangseite gebaut werden und ein barrierefreier Zugang zum Seitenportal.

Danach werden unsere finanziellen Mittel mehr als erschöpft sein. Vermutlich wird es in den nächsten zehn bis zwanzig Jahre keine weiteren grundlegenden und umfassenden Sanierungsmaßnahmen am Lang- und Querschiff geben, es sei denn, ein finanzielles Wunder tritt ein.

Am 3. Mai riefen wir die Gummersbacher öffentlich zu einer Bürgerversammlung zusammen, weil die Kirchengemeinde die Kosten für die Sanierung alleine nicht stemmen kann. (Die Presse berichtete) Abgesehen von der Unterstützung durch die Sparkassenstiftung in Höhe von maximal 50.000.- Euro, gestaffelt auf einen 20%igen Aufschlag auf jede Spende, fehlen uns noch jede Menge Groß-Unterstützer. 

Eine ganz wichtige Entscheidung im Blick auf das Erscheinungsbild des Kirchturms traf das Presbyterium am 6. Mai. Schon bei der Bürgerversammlung wurde darüber gesprochen, ob der Kirchturm steinsichtig werden sollte oder mit einer dünnen weiße Kalkschlämme  oder mit einem wasserdurchlässigen Kalkputz versehen werden sollte. Viele Argumente wurden ausgetauscht und abgewogen. Das Denkmalamt hatte alle drei Möglichkeiten genehmigt. Das Presbyterium entschied sich für den Verputz mit weißem Anstrich, so wie es die Gummersbacher seit 50 Jahren gewohnt sind.

Zuletzt noch ein Blick auf das Spendenbarometer. Wie üblich ist in den ersten Monaten eines Jahres der Spendenfluss mäßiger.  Im letzten Bericht konnte ich einen sensationellen Sprung von 45. 000.- Euro vermelden. Dennoch sind beeindruckende weitere 9.810.- Euro hinzugekommen, so dass wir jetzt einen aktuellen Spendenstand von 140.055.- Euro haben. Ganz herzlichen Dank im Namen des Presbyteriums an alle treuen Unterstützer.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr

Markus Aust, Pfr., Vorsitzender des Presbyteriums

Foto: Markus Aust

Kosten für die Sanierung Kirche sind ermittelt – 2,5 Mio- Bauabschnitte-Spenden

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Architekt Peter Wirsing, Gummersbach, teilte am 19. Januar dem einberufenen Gremium der Kirchengemeinde, bestehend aus Vertretern der Denkmalschutzbehörde, des Kirchenkreises und der Komune, dem Baukirchmeister, Frank Vogt, sowie Mitgliedern des Presbyteriums die ermittelten Sanierungskosten für unseren „Oberbergischen Dom“ mit. Zwei Tage lang hatte der Architekt die Kirche akribisch ins Visier genommen, in einem Korb hängend, an einem Ley-Kran, war er Meter für Meter die Kirchenmauern abgefahren und hatte sie mit dem Hammer abgeklopft. Das Ergebnis seiner Untersuchungen sind im Blick auf die Kosten ein Schock: 2,5 Mio. Euro, wenn wir das Dach in einem erneuern; 2,1, Mio ohne Dach. Der Putz muss von der Kirche runter, da er sich an vielen Stellen von der darunterliegenden Steinfassade gelöst hat. Es müssen Reperaturabeiten am Mauerwerk aufgrund von Rissen durchgeführt werden. Viele weitere Kleinarbeiten an Fenstersimsen, Dachrinnen, Abläufen, sowie an Dach müssen erledigt werden. Es stellt sich desweieteren die Frage, ob die Kirche in Zukunft wieder verputzt werden soll oder steinsichtig bleibt. Für letzteres gibt es viele Argumente, aber leider keine Verringerung der Kosten, da die Fugen dann alle überarbeitet werden müssen.

Wie geht die Kirchengemeinde nun damit um? Fest steht, aus Eigenmitteln ist solch ein Mammutprojekt nicht zu finanzieren. Durch den Verkauf an Immobilen kann die Kirchengemeinde maximal 400.000-500.000 Euro bereitstellen. Von der Denkmalschutzbehörde seien nur geringe Beträge zu erwarten, da die Fördertöpfe vom Land nicht mehr gefüllt werden. Die Bundesförderung sei für dieses Jahr ausgesetzt. Ebenfalls könne die Kommune nichts beisteuern, hieß es in der Sitzung, da es hierfür keine Mittel gibt. Der Kirchenkreis wird sicherlich etwas dazu tun, aber auch keinen Riesenbetrag.

Also kann dieses Projekt nur langfristig – vorgeschlagen sind drei Bauabschnitte (Turm, Längsschiff, Querschiff) – erfolgen. Aber allein der erste Bauabschnitt -Turm- ist schon mit rund 800.000 Euro veranschlagt.

Deshalb die Bitte: Spenden Sie für den Erhalt unserer mittelalterlichen Kirche – das älteste Gebäude der Stadt – ein historisches Juwel.

IBAN DE53 3845 0000 0000 1925 42

BIC WELADED1GMB

Ev. Kirchengemeinde Gummersbach

bei der Sparkasse Gummersbach

 

oder treten Sie unserem Unterstützerkreis mit kleinen monatlichen Beträgen bei.

 

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung