Rotary-Spende unter himmlischer Botschaft

Rotary-Spende unter himmlischer Botschaft

20.000 Euro Spende für Gummersbacher Kirchturm

Die Kirchengemeinde Gummersbach freut sich über 20.000 Euro von den Rotary-Clubs in Gummersbach zur Sanierung des Glockenturms. Damit leisten die Rotary Clubs einen großen Beitrag zum erfolgreichen Fortgang der Sanierungsarbeiten des Glockenturms.

Überreicht wurde die Spende von Frank Grebe, Thomas Braeucker, Dr. Gert Riemenschneider und Lutz Hassenjuergen.

Gert Riemenschneider: „„Die Gummersbacher Rotary-Clubs wollen mit dieser Spende den Erhalt eines Gebäudes unterstützen, das nicht nur von historischer Bedeutung ist, sondern auch eine besondere Strahlkraft über Gummersbach hinaus besitzt.“

Anwesend von Seiten der Kirche waren Pfarrer Markus Aust, Pfarrer Krüger, Baukirchmeister Frank Vogt, Uwe Selbach als Vorsitzender des Presbyteriums der Kirchengemeinde sowie Michael Braun, Superintendent des Kirchenkreises An der Agger.

Anlässlich der Spendenübergabe wurde auch das neue Banner (sechs mal sechs Meter) am Kirchturm präsentiert.

„Wir müssen miteinander reden…! Gott“  steht darauf. Zum Hintergrund: Die Kirche muss noch weiterhin eingerüstet bleiben, weil Arbeiten im Turminneren zur Reparatur der tragenden Holzkonstruktion von Glockenstuhl und Turmhelm noch ausstehen. Dafür müssen für die Stahl- und Holzträger vom Gerüst Zugänge mit Transportöffnungen geschaffen werden.

„Wann werden die Glocken wieder läuten?“ – werden wir oft gefragt, erzählt Pfarrer Uwe Selbach. Architekt Peter Wirsing gibt Auskunft: „Momentan laufen die komplexe Planung und Abstimmung zwischen Statiker, Holzsachverständigem und Denkmalamt über Art und Umfang der Arbeiten. Die Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten werden bis Ende 2021 gehen. Danach wird die Fassade verputzt. Da dies temperaturabhängig ist, werden diese Arbeiten voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2022 erfolgen. Im Herbst 2022 könnten dann die Glocken wieder läuten.“

Banner übernimmt die Aufgabe der Glocken

Die Aufgabe der Glocken besteht ja darin, dass sie die Gläubigen – aber auch die anderen!  –  zum Gottesdienst einladen sollen und daran erinnern möchten! Quasi als „Interimslösung“ hat das Banner diese Aufgabe übernommen: „Wir müssen miteinander reden!“ – Daran sollen Menschen erinnert werden: Gott sucht den Kontakt zu seinen Menschen – schon vom Anbeginn der Schöpfung: „Adam, wo bist du?“ (1. Mose 3,9) – und das Banner ergänzt: „Wir müssen miteinander reden!“  – über dich, über mich, über „Gott und die Welt!  Übrigens: „Adam“ ist ja hebräisch und bedeutet: „Mensch“!

Die notwendige Sanierung des Glockenturms kostet insgesamt zwei Millionen Euro. Ein Förderverein kümmert sich um die Erhaltung des historisch wertvollen Gebäudes.

Fotos: Juliane Kölling

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